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HITS-Filter

Der HITS-Filter basiert auf dem von Jon Kleinberg ( siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Jon_Kleinberg entwickelten (H)ypertext-(I)nduced (T)opic (S)election-Algorithmus (HITS). Die Orginalbeschreibung findet sich hier: http://www.cs.cornell.edu/home/kleinber/auth.pdf. Der Algorithmus wird vor allem zur Berechnung vom Website Rankings im Internet genutzt. Die Berechnung selbst basiert auf einem sog. Hubs und Authorities-Ansatz.

Als Hubs und Authorities lassen sich in der Netzwerktheorie herausragende Knoten anhand ihrer Verlinkung einteilen. Vereinfacht gesagt sind Hubs und Authorities dabei Knoten, die mit vielen anderen Knoten verbunden sind - beispielsweise bekannte Persönlichkeiten in sozialen Netzwerken und Linkverzeichnisse im World Wide Web. (Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Hubs_und_Authorities)

Im GIM kann dieser Filter genutzt werden, um "unwichtige" Knoten auszublenden und die Sicht ausschließlich auf die wichtigen Knoten zu konzentrieren. Da es sich um einen rein mathematischen Ansatz handelt, hängt die Qualität des Ergebnisses vor allem von der Struktur des Graphen ab. Der Algorithmus bewährt sich vor allem bei ausgesprochen stark verknüpften Graphen.

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